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Staben

Ja, auch bei mir hat es länger gedauert bis ich kapiert habe, dass Ly mit "Buchstaben" spielen möchte (mit der Box aus dem DS-Zentrum und mit einem Kartenspel von Amazon).
Eine Premiere! Also wird es langsam mit der Literalisierung des Kindes.
Auch wenn ich bis jetzt nicht das Gefühl habe, dass Lydia die Funktion von Buchstaben oder wenigstens das globale Lesen irgendwie verinnerlicht hat. Seit der neuesten Untersuchung beim Augenarzt (links +6,5, rechts +8) befürchte ich, dass es an den Augen liegen kann. Seufz.

Wie auch immer, wir probieren's weiter!

Kommentare

Ursel hat gesagt…
Ist doch logisch :-)
Wenn die Dinger nicht im Buch sind, sind das auch keine Buchstaben mehr, sondern eben Staben.

(Bin über Elisabeth hierhergekommen. Das Wort Staben hat mich angelockt. Musste dran denken wie mein Sohn mal ganz begeistert gerufen hat: Mama, guck mal - Staben.)

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 Lydia im Winter 2020/21 Gerade die Behinderten, unsere besonderen Kinder und Erwachsenen, sind diejenigen, die von der Pandemie am meisten betroffen sind. Fast alle Therapien finden nicht statt, die Schule läuft auf  Sparflamme, Lydias geliebte Theatergruppe finden online statt  – womit sie nichts anfangen kann... Es ist vor allem für sie eine schwere Zeit. Hoffentlich geht sie bald vorüber. Der Alltag ist gerade sehr anstrengend.  

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...