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Neues Outfit

Lydia und ich sind erkältet und vertreiben uns die Zeit zuhause, ohne rauszugehen.
Bei diesen Temperaturen treibt es mich auch nicht nach draußen, ich bin nicht nur keine Schnee-Fanatikerin, ich halte Winter und Kälte für ein großes Übel! Schon als Kind genug davon gehabt - selbst bei tollen Vergnügungen wie Rodeln und Schlittschuhlaufen saß man irgendwann heulend zuhause, weil die Finger und Zehen einem so weh taten. Und jetzt habe ich auch noch die so genannte Kälte-Allergie und bin im Gesicht mit Pusteln übersät, bäh.

Dafür hat Lidotschka ganz ganz süße Klamotten von Nicole bekommen, und sie ist Mama von Lydis (und meinem) Freund Laurin (und von Lara-Sophie, von der die schönen Stücke auch stammen)!! Vielen vielen Dank! Sieht das Teil an dem Model nicht süß aus?




Und nochmals mit dem Asiaten-Gesicht (kommt nicht vom DS, sondern von mir):


Kommentare

Beatrice hat gesagt…
Oh wie süß.
Falls Du noch Modelsachen brauchst, ich hab das Kartonweise hier stehen:-)
LG Beatrice
D hat gesagt…
Danke, Beatrice!
Wir haben jetzt genug, da unsere Nichte Maja in Berlin ist. Bald zieht sie aber mit Mama und Papa um, ich würde gern nochmal darauf zurückkommen.
Wie geht's dir denn, wieder gesund (hoffentlich!)?

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Seit etwa einem Monat nimmt Lydia Cello-Unterricht. Wir hatten durch Zufall eine wunderbare, interessierte und motivierte Cello-Lehrerin in Braunschweig kennengelernt und legten dann los. Wie weit Lydia damit kommen kann, wissen wir natürlich nicht. Im Moment ist der Unterricht eine "bessere Ergo-Therapie", die aber auch noch so viel Spaß macht und ein so musikinteressiertes Mädchen wie Lydi wahnsinnig stolz macht. Uns alle natürlich auch.
 Lydia im Winter 2020/21 Gerade die Behinderten, unsere besonderen Kinder und Erwachsenen, sind diejenigen, die von der Pandemie am meisten betroffen sind. Fast alle Therapien finden nicht statt, die Schule läuft auf  Sparflamme, Lydias geliebte Theatergruppe finden online statt  – womit sie nichts anfangen kann... Es ist vor allem für sie eine schwere Zeit. Hoffentlich geht sie bald vorüber. Der Alltag ist gerade sehr anstrengend.  

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...