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Kindergärtnerin mit Down-Syndrom

Nicht in Deutschland, in Italien.

Nur ein Satz hat mich etwas betrübt. Mal sehen, ob er euch auch auffällt.

Kommentare

Gabriela hat gesagt…
Wow, ein sehr eindrücklicher Bericht, auch wenn es wohl die Geschichte einer Ausnahme ist, aber vielleicht ja eine Zukunftsgeschichte.
Welchen Satz du wohl meinst? Alessandras Wunsch am Schluss, so zu werden "wie ihr"?
Danke für den Link!
Gabriela
Laurin und Nicole hat gesagt…
Hallo Ihr lieben,
vielen Dank für die kleine Überraschung zu Laurins Geburtstag.
Netter Beitrag, und ich finde es bemerkenswert, dass auch ein besonderer Mensch Ziele hat und sich darüber Gedanken macht.
Daher denke ich, dass eine Seite ihres Wunsches nicht abwägig ist.
LG Nicole und Laurin, der nur Schabernack im Kopf hat und richtig frech mit seinen vier Zähnen aussieht!
D hat gesagt…
Hej Nicole, freut mich, dass alles heil angekommen ist!
Und jetzt verstehe ich, wie es ist, wenn das Kind nur "Schabernack im Kopf" hat. Lydilein ist jetzt endgültig eine von den vielen ;).

Gabriela, schön, dass es Dir gefallen hat.
Genau den Satz meine ich, ja. Irgendwie musste ich da schlucken. Aber vielleicht kenne ich mich zu wenig aus...
Bettina hat gesagt…
Ich fand die Entlohnung bitter. 230 EUR als symbolischer Wert und als Anerkennung??? Andere würden doch viel mehr bekommen, oder??

Grüßle
Bettina
D hat gesagt…
Hallo Bettina,

Recht hast Du.
Mir ist das gar nicht so aufgefallen. Aber Recht hast Du.

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Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...