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Das Erste Mal in der Wippe




Meine Hebamme riet mir, die Kleine jetzt auch mal in die Wippe zu setzen, damit sie sich auch mal umgucken kann, wenn sie wach ist. Lydi hat zwar kurz gemeckert, insgesamt scheint ihr die Konstruktion aber zu behagen. 

Die Dame von der Frühförderung gab den Tipp, Lydi jetzt auch mal unter eine "Brücke" mit Hängespielzeug zu legen (wie heißt das Ding denn wirklich?), damit sie danach greifen lernt. Mit dem Greifen klappt es noch gar nicht, aber Lydi war sehr vergnügt und hat auch mal gelächelt... Noch werden die Hängedinger von Mama und Papa bewegt. 
Dank an Alexandra für die Wippe und die Brücke!


Kommentare

Anonym hat gesagt…
Hallo Ihr Lieben,
das ist eine schöne Idee! Und bis die Kleinen wirklich selbst nach Spielzeug greifen dauert es halt ne Weile...
Wir haben beim Delfi(=Pekip) den tollen Tipp bekommen die Schnüre an denen das Spielzeug am Trapez hängt durch Gummibänder zu ersetzen. So kann das Kind die Gegenstände sobald es greifen kann zu sich heranziehen und sich in den Mund stecken. Und bei uns ist das Trapez tatsächlich auf einmal viel beliebter gewesen als vorher...
Liebe Grüße
Steffi
D hat gesagt…
Libe Steffi,
danke für den Tipp! Klingt sehr plausibel - auch wenn Lydi noch weit davon entfernt ist, nach etwas zu greifen. Aber das kommt noch. :)

Dina

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Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...