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 Lydia im Winter 2020/21


Gerade die Behinderten, unsere besonderen Kinder und Erwachsenen, sind diejenigen, die von der Pandemie am meisten betroffen sind. Fast alle Therapien finden nicht statt, die Schule läuft auf  Sparflamme, Lydias geliebte Theatergruppe finden online statt  – womit sie nichts anfangen kann... Es ist vor allem für sie eine schwere Zeit. Hoffentlich geht sie bald vorüber. Der Alltag ist gerade sehr anstrengend.  

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Lydchen im November 2013
Es gibt kaum etwas Schöneres als den deutschen Frühling! Wir genießen die erste Wärme (hoffentlich haben wir bald mehr davon). Dieser Platz hier leidet etwas, aber sehr viel gibt es nicht zu berichten: Meist hat man das Gefühl, das Kind verändert sich gar nicht - und zack: Steht sie vor einem und plötzlich hat man das Gefühl, sie ist ganz anders. Die Kommunikation klappt immer besser, auch wenn man nichts darauf geben sollte, was Lydia über ihr Erlebnisse berichtet. Meistens stimmt das gar nicht. Bis vor kurzem war ihre Standardantwort auf die Frage: "Was hast du denn im Kindergarten gemacht?" - "Runterfallen weinen." Dabei hieß das lange nicht, dass sie oder überhaupt jemand runtergefallen oder geweint hatte. Durch Zufall kriegt man auch immer wieder mit, was sie im Kindergarten alles selbst macht, und muss mitansehen, wie sie sich zuhause ärgert, dass man dahintergekommen ist. Jetzt muss sich die Arme selbst die Schuhe ausziehen, und jedesmal gibt es eine klei

Erstkommunion und die Pandemie

Ende Juli bekam Lydia ihre Erstkommunion und wir hatten ein schönes Fest. Die Feier musste wegen Corona natürlich verschoben werden, auch der Kommunionunterricht gestaltete sich zum Schluss nicht so, wie man es sich wünschte. Leider hat die Pandemie noch mehr viel wichtigere Auswirkungen auf Lydias Alltag: kein Schwimmen in der Gruppe mehr, kein Cello-Spielen (der Körperkontakt ist zu eng), keine Gruppenangebote bei unserem FED. Was das für unsere Kinder heißt, können wohl nur betroffene Eltern nachvollziehen. Leider sieht man kaum eine Diskussion über die Lage von Behinderten in dieser unschönen Zeit: Auch unsere Kinder fallen zumeist einfach durch das Raster des gesellschaftlichen Interesses. Das ist sehr traurig und für uns alle sehr anstrengend. Wann die Pandemie zu Ende sein wird, steht in den Sternen. Wir müssen mit diesen Einschränkungen die Winterzeit verbringen.