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Lydias Leben nimmt eine Wendung...

... denn von nun an ist sie große Schwester. Die kleine Schwester Philippa kann noch nicht mit ihr spielen, aber das kommt sicherlich noch. Ly ist eine sehr liebe Schwester, gestern hatte sie der Kleinen sogar ein Schlaflied gesungen (aber bei der Baby-Begeisterung, die sie immer an den tag gelegt hatte, ist das auch nicht verwunderlich).
Wir sind sehr, sehr glücklich über die beiden Mädels!


Kommentare

Elisabeth J.-S. hat gesagt…
Wie schön! Herzlichen Glückwunsch, sie ist sehr niedlich, die kleine Maus.
Oh, das Schlaflied stelle ich mir lustig vor. Singt Eure nun grosse Schwester auch ganz laut?
Das hat Susanne immer getan, als Robert eigentlich wirklich seine Ruhe brauchte. Laute Schlaflieder gab es viele hier damals :-)

Ich freu mich über Euer Glück
alles Liebe
Elisabeth
Beatrice hat gesagt…
oh wie toll
Herzlichen Glückwunsch
Liebe Grüße
Beatrice
Gabriela hat gesagt…
Herzlichen Glückwunsch zum kleinen grossen Wunder! Ich wünsche euch alles Gute mit der gewachsenen Familie!
Gabriela

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Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...