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Sommer 2014

Angesichts der jüngsten Ereignisse im In- und Ausland (die Reihenfolge soll natürlich anders sein) bin ich vollkommen bei Facebook versackt. Helfen tut's nur wenig, aber nun.

In dieser Zeit ist Ly fünf Jahre alt geworden. Vielen Entwicklungsschüben folgen einige "Plateaus", die einigermaßen nervig sein können. :) Aber man merkt schon, dass man in dieser Phase so gar keine Zeit für so einen Luxus wie dieses Blog hat: Es wird getanzt, gespielt, gesungen und gestritten.

Lydia kann sich immer besser verständigen, auch wenn sie zwischendurch völlig am Thema vorbei daherreden kann. Zweiwortsätze werden immer häufiger und werden bald wohl die Regel. Sie kann schnell rennen, auch wenn sie manchmal die Balance verliert. Ihren Humor hat sie behalten.


Im Zoo


Einfach frech


Mit Freundin Samantha

Das Geburtstagskind 2014



Geburtstagsgeschenke!

Kommentare

Elisabeth J.-S. hat gesagt…
Herzlichen Glückwunsch auch von mir ... schon 5 Jahre. Ich lese scheinbar schon lang bei Euch mit. Damals war sie sooo klein. Süss sieht sie aus, und dass das Leben mit ihr anstrengend ist kann ich mir gut vorstellen. Aber auch schön, wunderschön, oder?
liebe Grüsse
Elisabeth, die sich auch so Sorgen um das Weltgeschehen macht!
D hat gesagt…
Liebe Elisabeth,

ja, es ist auch sehr schön! Du kennst es bestimm auch gut!

Und lass und gegenseitig die Daumen drücken, dass die "Bewaffneten Auseinandersetzungen" bald zu Ende sind. Momentan ist es leider zum Verzweifeln.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...