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BERA

A propos Musik.

War mit Lydia beim BERA-Test (computergestützter Hörtest in Vollnarkose).

Furchtbar anstrengend für uns beide, lang und mühsam.

Dabei war ich fast sicher, dass alles in Ordnung ist.

Tja, leider haben wir "eine geringgradige sensorineurale Schwerhörigkeit" links - wobei wieder einmal unklar  ist,  ein Hörgerät nötig ist.

Weitere Arztbesuche werden also folgen.

Na toll.

Kann mir jemand sagen, ob man bei 30 dB ein Hörgerät braucht??

Kommentare

Elisabeth J.-S. hat gesagt…
Das kann ich Dir leider nicht sagen, aber wer sich da gut auskennt ist "Muschelsucher", du findest Ihren Blog bei mir auf der Seitenleiste.
Wir haben momentan auch "Ohrenpobleme", Susanne hatte schon drei Mal diese Röhrchen und nun aktuell sieht es so aus als ob sie nochmal operiert werden muss. Das ist sehr ungewöhnlich und scheint ein Fehler in ihrem Innenohr zu sein...die Tests laufen schon, sie ist so traurig, aber es muss sein...
viel Glück für Deine kleine Maus
Elisabeth
Alexandra hat gesagt…
Marlene ist fast genauso alt wie Lydia und wir hatten auch großen Stress mit den Tests. Marlene hat auf einem Ohr auch 30dB und hate KEINE Hörgeräte, entwickelt sich aber sprachlich sehr gut. Wir müssen es nur immer wieder kontrollieren lassen ;-) Mach Dir keine Sorgen! Bei DS ist es leider so, dass man alles 1000 mal abklären muss und sich die normalen Ärzte oft unsicher fühlen. WIr waren neulich in einer Schielambulanz, wo dann nach ewig langen Untersuchungen raus kam, dass mit den Augen alles OK ist.
Alles Gute,
Alexandra
D hat gesagt…
Danke ihr Lieben, das ist so eine große Hilfe für mich!

Elisabeth, beste Genesungswünsche an Susanne, die Arme!

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Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...