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Mit und ohne Brille

Ein paar aktuelle Fotos von Lydia mit und ohne




Und ein Tipp für gestresste Eltern, aber auch für alle, die etwas für Folklore übrig haben.
Seit einiger Zeit sehe ich zusammen mit Lydia vor dem Schlafengehen die folgende Serie auf YouTube an: Wiegenlieder aus aller Welt. Ich weiß nicht, wer die Filme gemacht hat, aber sie sind so schön und mit so viel Liebe und Fantasie gemalt! Nach ca. drei Liedern fällt das Kind um! :) Bis dahin gebärdet sie zu den Gegenständen oder Wörtern, die sie erkennt.

Heute: Jiddisch. Ein wunderschönes Wiegenlied, das man sogar verstehen kann, mit einem rührenden Film:


Kommentare

Elisabeth J.-S. hat gesagt…
Das Mädel ist mit und ohne Brille hübsch! Aber mit Brille sieht sie älter aus.
Ein wunderschönes Wiegenlied hast Du da gefunden. Auf so eine Idee bin ich noch nicht gekommen das mal mit Robert zu suchen. Er mag immer die komischen Videos auf Youtube, einfach dass er lachen kann.
Viele Grüsse
Elisabeth

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Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...