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Autistisches Mädchen schreibt

... mit den besten Grüßen vor allen an Elisabeth!

Autistic Girl Expresses Profound Intelligence

Sehr beeindruckend und rührend, möge es Carly und ihrer Familie gut gehen!.

Kommentare

Elisabeth J.-S. hat gesagt…
Das geht mir schon nahe, ich hab es mir heute Nachmittag schon mal angeschaut. Robert hat die anderen Merkmale. Er spricht, oft ohne Sinn, aber er kann nicht schreiben oder lesen. Was hab ich da schon alles probiert, auch am Computer.
Ich trau mich kein Video einstellen, wo er so "spinnt" (=einfach bayrisch, nicht bös gemeint). Aber er kann das schon auch. Und wenn ich es dann bei dem kleinen Mädchen sehe kommt es mir sehr bekannt vor...
Alle unsere besonderen Kinder müssen ganz fest geliebt werden. Das brauchen sie so sehr.
Danke schön, ich hab mich gefreut durch Dich das Video entdeckt zu haben.
Herzliche Grüsse
Elisabeth
Anonym hat gesagt…
Das Video hat mich sehr beeindruckt!
Wie unterschiedlich Autismus ist, und das es Wege zu finden gilt.

Ich fürchte, ich muss schon wieder "anonym" kommentieren *seufz*
Barbara und ihr Jonathan

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Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...