Direkt zum Hauptbereich

Bohnen (und Sitzen)



Lydia bei der Frühförderung im Bohnenbad.
Die Bohnen sehen immer so verlockend aus, dass ich mich selbst gern reinsetzen würde. (Auch viele Spielzeugsachen finde ich so spannend, dass ich erstmal selbst mit ihnen spiele...)

Eine Frage beschäftigt mich seit Monaten schon: Wann kommt Lydia zum Sitzen? Sie ist jetzt 13,5 Monate alt und rollt fröhlich durch die Gegend. Am Tisch kann ich sie mit Kissen noch im Stühlchen halten - findet sie, glaube ich, auch ganz gut - aber wann sitzt sie endlich von selbst? Kennt jemand vielleicht eine Wunderübung??

Kommentare

Elisabeth J.-S. hat gesagt…
Hallo
ach, ich denk mal das das Wundermittel "Zeit" heisst. Wenn sie schon fröhlich durch das Zimmer rollt, dann tut sich ganz viel.
Aber ich kenne den Wunsch nach einem Wundertrick. Momentan ist es das Buchstaben-Erkennen und Schreiben. Ein bißchen ist schon da, aber ich bin ungeduldig und suche nach Möglichkeiten....an dem Gras zu ziehen! Ich weiss nicht wer, aber jemand sagte mal: Gras wächst auch nicht schneller wenn man dran zieht.
Das Aushalten ist schwer, ich weiss.
Steckt sie die Bohnen nicht in den Mund? Robert hatte mal eine in der Nase...die musste der HNO-Arzt wieder rausholen. Das war eine Aktion!
Ich wünsche Euch eine schöne Woche
Elisabeth
Annett hat gesagt…
Na, da hat aber jemand Spass mit dem Bohnenbad :-)
Wir haben mit Luna immer ziemlich viel Bautraining gemacht da die seitlichen Baumuskeln bei ihr wenig Kraft haben und dazu auch noch spezielle Vojtaübungen. Ich glaub das hat viel gebracht.
Hier findest Du einen alten Beitrag zum Bauchtraining mit Anleitung: http://lunanieves.blogspot.com/2009/05/bauchtraining.html
Viele liebe Grüße
Annett
D hat gesagt…
Super, ihr Lieben, danke schön! Das alles hilft mir sehr viel weiter!
Die Übung sieht einfach aus, Annett, ich probier's mal! Lydia macht ja alles so gern mit, da mache ich mir keine Sorgen!

Beliebte Posts aus diesem Blog

Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...