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DS in der Kunst







Immer wieder finde ich dieses Bild von Mantegna auf Internetseiten über das DS mit der Bemerkung, es stelle Jesus als Kind mit
 Trisomie dar. Bin ich die Einzige, die das für sehr wenig überzeugend hält? 



Bei Evgenia Gapchinska, einer ukrainischen Malerin, dagegen, finde ich Kinder, die wirklich sehr nach DS aussehen. Auch wenn dies bestimmt nicht intendiert ist. Die Bilder bewundere ich schon seit Jahren, wie gern hätte ich eines gekauft, wenn sie nicht so teuer wären... 
Die Bildtitel sind auch immer großartig: dieses hier heißt zum Beispiel "Ups!".









Und das ist die Milchkönigin 





Die Bilder habe ich dieser Seite entnommen, da gibt es viel mehr davon (leider ist die Seite nur auf Russisch). 


Kommentare

Anonym hat gesagt…
Ui, die sind aber wirklich schön! Leider verstehe ich kein Russisch. Illustriert die Malerin auch Kinderbücher?
LG Christine
D hat gesagt…
Sie hat "Alice im Wunderland" illustriert, und ein Buch auch selbst geschrieben: "Der Zimmerengel Goscha". http://www.gapart.com/index.php?option=com_newsarchive&Itemid=7&id=243&page=1

Ihre Bilder machen mich irre, ganz oben auf der Wunschliste!! :)

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Lydchen im November 2013

Blütenbomben

Als Mutter/Vater eines schwerbehinderten Kindes ist man sicherlich viel empfindlicher, dünnhäutiger, ja paranoider in Bezug auf Äußerungen Dritter. Ich befürchte auch, dass nach diesem Post viele mich eher stumm angucken werden, um ja nichts Falsches zu sagen. Aber auch diese Gefahr nehme ich billigend in Kauf, nur um endlich das hier aufzuschreiben. Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich muss es vor allem aufschreiben, weil es so witzig ist. Misslungene Formulierungen nennt man bekanntlich Stilblüten. Eltern behinderter Kinder hören des öfteren Sätze, die sie sprachlos, wütend, weinend, lachend, kichernd machen. So etwas nenne ich immer "Blütenbomben". Die meisten von den Bomben sind gut gemeint, hinterlassen aber beim Hörer so ein Gesicht:  Meine persönliche Ausbeute ist ziemlich mager. Da ist z. B. eine Physiotherapeutin von mir - nach einer halben Stunde Unterhaltung über Lydias Geburt und Entwicklung fragt sie mich: "Aber Sie verstecken sie doch nicht, oder?...

Ungelöste Fragen

Aus Gesprächen mit Eltern von Kindern mit DS weiß ich, dass viele - so wie ich - die Frage "Habt ihr es vor der Geburt gewusst?" als indiskret, unsinnig und/oder beleidigend ansehen. Bei Nichtmedizinern bin ich persönlich sehr nachsichtig, aber bei Ärzten nervt es mich. Die Frage hat gerade im medizinischen Kontext keine Bedeutung. Entweder hat man es nicht gewusst und wurde überrascht - nun weiß man es aber und kann eh nichts ändern. Oder man hat es gewusst und hat sich bewusst für das Kind entschieden - auch daran kann keiner etwas ändern. Ich bin überzeugt, dass es keine Eltern von DS-Kindern gibt, die noch nie etwas von der Pränataldiagnostik gehört haben - und wenn es erst nach der Geburt war. Nachdem ich sehr viele solcher Fragen über mich habe ergehen lassen, entschloss ich mich, offensiv zu werden. Und wartete, und wartete, und wartete. Und endlich - gestern war es so weit, yay! Ein Frauenarzt (nicht mein "eigener") fragte nun genau das: Haben Sie es in...